FÜR SOLIDE FINANZEN

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KRONBERGS FINANZEN
Transparente Politik
Wir freuen uns auf Ihr Feedback:
Forderungen der KfB für solide Finanzen

 

Die KfB möchte einen transparenten, soliden und nachhaltigen Haushalt, der der Stadt und ihren Bürgern mittelfristig wieder Freiräume für zukunftsorientierte Investitionen schafft. Dies erfordert strikte Kostendisziplin und eine aktive Wirtschaftsförderung, die zu Kronberg passende Unternehmen gewinnt und Bestandsunternehmen hält. Aufgrund der günstigen Lage innerhalb der Rhein-Main-Region und der Nähe zum Flughafen bietet der Tagestourismus für Kronberg mit seinem grünen Charakter und seinen kulturellen und touristischen Attraktionen besondere Chancen.

Situation heute*:

Wegen Verlusten weiterhin unter Beobachtung: Die Stadt Kronberg befindet sich seit Jahren in der Haushaltssicherung, weil sie kontinuierlich mehr ausgibt als sie einnimmt. Sie steht also unter besonderer Aufsicht und kann nicht mehr frei entscheiden.

 

Vergleichsweise hohe Einnahmen: Seit 2011 liegen die Einnahmen (aufgrund von wenig planbaren Gewerbesteuereinnahmen schwankend) bei durchschnittlich gut 42 Mio Euro. Dass die Stadt im Rahmen des Kommunalen Finanzausgleichs fast 3 Mio. Euro zahlen soll zeigt, dass die Einnahmen im Vergleich zu anderen Kommunen vergleichsweise hoch sind.

 

Massiv steigende Verwaltungsausgaben: Anstieg der Personalkosten um 30%, der zum Ausgleich der Tariferhöhungen erforderliche sozialverträgliche Stellenabbau blieb aus. Anstieg der Ausgaben für extern eingekaufte Sach- und Dienstleistungen sogar um mehr als 50% auf fast 10 Mio. Euro.

 

Kreditsumme seit 2011 um 22% gestiegen: Allein in 2016 soll die Kreditsumme um 14 Mio. Euro auf knapp 38 Mio. Euro steigen, davon gut 8 Mio. Euro Kassenkredite. Da weiterhin mehr ausgegeben als eingenommen wird, muss städtisches „Tafelsilber“ verkauft werden.

 

 

Unzureichende Transparenz: Die Eröffnungsbilanz 2009 wurde erst Ende 2015 (!) in der Stadtverordnetenversammlung vorgestellt. Vor der Wahl wurde der Haushalt nur im Entwurf vorgelegt, Kronberg wird bis Mitte 2016 keinen verabschiedeten Haushalt haben!

 

Der Einzelhandel bricht in der Innenstadt weg. Die Forderung nach einem Tourismuskonzept zur Belebung der Innenstadt ertönt allerorten, bisher sind noch nicht einmal die Wegweiser in der Altstadt angebracht.

 

*von 2011 bis 2016 (lt. Haushaltsplanentwurf)

 

Das möchten wir erreichen:

Oder schreiben Sie uns:

kontakt@kfb-kronberg.de

Kostensenkung in der Verwaltung: die seit 2011 versprochene Senkung muss endlich umgesetzt werden. Die KfB möchte erreichen, dass die externen Leistungen sowie die Personalstellen mit denen ähnlicher Kommunen verglichen und Kostensenkungsmaßnahmen abgeleitet werden (Benchmarking). Die externen Leistungen sind mit Höhe und Anlass den Stadtverordneten zur Diskussion vorzulegen. Die interkommunale Zusammenarbeit muss verstärkt werden, um Synergien zu nutzen.

 

Wirtschaftsförderung intensivieren:  Die KfB möchte erreichen, dass Verwaltung und Experten aus der Bürgerschaft ein Wirtschaftsförderungskonzept mit messbaren Zielen (z.B. Anzahl angeworbener Unternehmen, Anzahl Touristen, Zufriedenheit der Bestandsunternehmen, Gewerbesteuer) entwickeln, das zeitnah umzusetzen ist.

 

Verbindlicher Investitions- und Tilgungsplan: Die KfB hält es für erforderlich, dass die Stadt einen Investitions- und Tilgungsplan mit verbindlichen Regeln aufstellt, worin wann investiert werden soll, wann und in welcher Reihenfolge die Schulden getilgt werden. Über die Umsetzung sollen die Stadtverordneten und Bürger regelmäßig informiert werden.

 

Transparenter und zeitnaher Haushalt: Die KfB fordert, dass die Stadt Kronberg pünktliche Quartalsberichte, Jahresabschlüsse und Haushaltsberatungen für die Folgejahre sicherstellt.

 

Tourismus und Kultur: Kronberg zieht mit seinen Sehenswürdigkeiten, dem kulturellen und gastronomischen Angebot schon heute eine Vielzahl von Besuchern an, was insbesondere an den Wochenenden zu beobachten ist. Dennoch besteht erhebliches Verbesserungspotenzial, um nur einige Stichworte zu nennen: Öffnungszeiten, Kombi- und Gruppen-Angebote, Beschilderung, Englisch, Vermarktung, Taunus Touristik, Rad- und Wanderwegekonzept. Es gilt, vorhandene Ressourcen zu nutzen – Beteiligte an einen Tisch bringen, Synergien finden und ein Konzept erstellen. Das geht ohne externe Berater oder gar neues Personal!

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