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KfB fragt nach "belebtem Bauzaun"


Die unabhängige Wählergemeinschaft KfB-Kronberg für die Bürger hatte in der Stadtverordnetenversammlung im März dieses Jahres beantragt, die umfangreichen Bauvorhaben im Bahnhofsareal mittels moderner 3D-Darstellung zu visualisieren. Dadurch sollte dem Betrachter die Möglichkeit gegeben werden, den geplanten Kammermusiksaal, das Studien- und Verwaltungszentrum, das Hotel und die geplante Wohnbebauung in den Schillergärten zusammenhängend in ihrer Gesamtheit zu sehen. Die Koalition aus CDU/SPD/UBG stellte jedoch gemeinsam mit der FDP einen Änderungsantrag, wonach eine Visualisierung mit Hilfe eines so genannten „belebten Bauzauns“ vorgenommen werden solle. Dieser Änderungsantrag wurde auch mehrheitlich angenommen und soll Erläuterungen und grafische Darstellungen der geplanten Gestaltung zeigen.

Auf Nachfrage in der Stadtverordnetenversammlung im Mai 2017 erläuterte Bürgermeister Temmen, dass ein solcher Bauzaun geplant sei und in einer Veranstaltung der Kronberg Academy vorgestellt würde.

Seit einigen Tagen befindet sich nun rund um das Gelände entlang von Schiller- und Bahnhofstraße ein Bauzaun, der zwei bereits bekannte Darstellungen des Kammermusiksaals zeigt. Die Darstellungen des Studien- und Verwaltungszentrums und des Hotels sind darauf nicht zu sehen. Auch die geplante Bebauung der Schillergärten, der die derzeit noch vorhandenen Bäume hinter dem Studien- und Verwaltungszentrum zum Opfer fallen werden, ist nicht ersichtlich. Die KfB hat daher den Magistrat gebeten, mitzuteilen, ob der Beschluss bezüglich des belebten Bauzaunes damit umgesetzt wurde. Sie bittet ferner um Auskunft, was die Kostenschätzung ergeben habe und ob der Zaun, so wie er jetzt besteht, bleiben solle oder ob noch Veränderungen geplant seien. Auch der von den Grünen eingebrachte Änderungsantrag, die Visualisierung mittels Stabkamera in den vorhandenen Modellen durchzuführen, wurde bisher nicht umgesetzt.

So hat die Presse berichtet:

Kronberger Bote vom 12.10.2017: KfB fragt nach belebtem Bauzaun

#Bahnhof #Transparenz

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