KfB lässt über besseren Standort zur Obdachlosenunterkunft abstimmen
- Kronberg für die Bürger

- vor 5 Tagen
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Die unabhängige Wählergemeinschaft KfB - Kronberg für die Bürger setzt sich dafür ein, dass an der Frankfurter Straße 46 bis 46a, wo aktuell die Mobile Homes aufgestellt sind, die längst beschlossene Änderung des Bebauungsplans mit höherer Priorität umgesetzt wird. Auch, um eine dauerhafte Lösung für den Standort der Obdachlosenunterkunft bereit zu stellen.
Bereits 2023 wurde mehrheitlich beschlossen, dass das Gebiet als Mischgebiet entwickelt werden soll. Damit könnte dort sowohl Gewerbe angesiedelt als auch eine Obdachlosenunterkunft gebaut werden. Dies ist nach Ansicht der KfB die bessere Alternative zu den anderweitig diskutierten Standorten in Schönberg in der Nähe der Viktoria-Schule, Oberhöchstadt am Pfarrer-Müller-Weg oder auf dem städtischen Grundstück am Grünen Weg.
Nach Auffassung der KfB hätte man sich auch die Diskussionen um die Unterbringung in Schönberg oder Oberhöchstadt und die damit verbundene Verunsicherung der Bürger ersparen können, wenn die vor drei Jahren beschlossene Änderung des Bebauungsplans an der Frankfurter Straße umgesetzt worden wäre.
Der Grund, warum andere Parteien bisher gegen eine Bearbeitung der Bebauungsplanänderung waren, ist großteils, dass diese weiterhin versuchen werden, nach der Kommunalwahl den beschlossenen Erhalt der Grünflächen am Grünen Weg wieder rückgängig zu machen und dort großflächig zu bebauen. Dazu ist die Zufahrt über die Frankfurter Straße 46 und 46a notwendig. Wenn man beim Erhalt der Grünflächen keine Rolle rückwärts machen möchte, steht der Entwicklung des Mischgebiets mit einer Obdachlosenunterkunft dort nichts entgegen, führt die KfB aus.


