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Planung vor Einbindung der Bürger und Ortsbeiräte


Ich kann es nicht glauben“, erregt sich der wiedergewählte KfB-Vertreter im Schönberger Ortsbeirat, Rainer Schmidt. „Erneut mussten wir von Dritten über den Start eines Straßenprojekts erfahren.“ Die Diskussionen aus dem letzten Projekt ‚Am Hang‘ müssten dem Ersten Stadtrat Robert Siedler doch noch in den Ohren klingen und dass es einen entsprechenden Beschluss der Stadtverordnetenversammlung gibt, dürfte ihm auch bekannt sein. „Gibt es eigentlich für solche Projekte keinen Fahrplan, dessen Haltestellen nacheinander angefahren und abgehakt werden?“ fragt Schmidt.

Auch kann man der auf der städtischen Internetseite veröffentlichten Planung entnehmen, dass offensichtlich mal wieder ‚Kronberger Standard‘ vorgesehen sei. Das könne man beim Material gegebenenfalls nachvollziehen. „Ob allerdings in jeder noch so kleinen Wohnstraße aufwändige und teure Parkbuchten gebaut werden müssen, wodurch Parkplätze wegfallen, kann man auch unter Corona-Bedingungen mit den Anliegern und dem Ortsbeirat besprechen, bevor viel Zeit und Geld in die Planung gesteckt wird“, beklagt Rainer Schmidt. Fraglich ist auch, ob in einem Gebiet mit viel Privatgrün Straßenbäume gepflanzt werden müssen, die die meist zu „Hundeklos“ mutieren und ebenfalls Platz für Parkplätze kosten. Hier wurde von der Verwaltung alleine und offensichtlich „am grünen Tisch“ geplant, ohne die Bedürfnisse der Anlieger zu erfragen und von Anfang an einzubeziehen. „Das Thema wird auch auf der Tagesordnung des neu zusammentretenden Ortsbeirats landen“, ist sich Schmidt sicher.

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