INFO-BRIEF Archiv

Jetzt zählt's

21. April 2021

Einwände zum Bebauungsplan Bahnhof-/Bleichstraße sind noch bis 7.5. möglich

In der letzten Sondersitzung der alten Legislaturperiode ist leider aufgrund eines unmittelbar davor verkündeten Änderungsantrags der CDU (s. Foto oben) eine noch höhere Bebauung gegenüber dem Hotel als im ohnehin schon hohen Magistratsentwurf mit den Stimmen der Grünen, der SPD und der UBG beschlossen worden.

Lesen Sie > hier die Presseerklärung der KfB dazu.

Dieser Bebauungsplan-Entwurf liegt nun öffentlich aus. Jeder Bürger kann hierzu noch bis zum 7. Mai Einwände einreichen.

Konstituierende Sitzung

Morgen, Donnerstag 21.4.2021 um 19:30 Uhr beginnt die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. Auf der Tagesordnung steht u.a. die Wahl des Stadtverordnetenvorstehers sowie der ehrenamtlichen Magistratsmitglieder. Für die KfB kandidieren Susanne von Engelhardt und Dr. Jörg Mehlhorn.

Die Sitzung wird wieder live im Internet (Youtube) übertragen > hier klicken.

 

Anlieger bei Straßensanierungen frühzeitig einbeziehen

Die grundhafte Erneuerung von Straßen führt oft zu Verdruss bei den Anliegern bzw. Grundstückeigentümern, weil sie erst dann darüber informiert werden, wenn bereits kostspielige Planungen aufgestellt wurden. Die unabhängige Wählergemeinschaft KfB - Kronberg für die Bürger fordert daher, dass die grundlegenden Ideen, die die Stadtverwaltung für eine Straßenerneuerungen hat, den Anliegern und dem zuständigen Ortsbeirat vorgestellt werden, bevor bereits ein Planungsbüro mit den Details beauftragt wurde. Lesen Sie > hier die Presseinformation der KfB weiter.

Die derzeit von einer solchen Maßnahme betroffenen Anlieger im Hermann-Löns-Weg und Am Buchrain haben zahlreiche Bedenken zu den derzeitigen Plänen. Die KfB wird sich dafür einsetzen, dass die Stadt diese mit ihnen im Dialog erörtert und ggf. noch umplant.

B-Plan Bleichstraße

24. März 2021

Sondersitzung zur Offenlage des Bebauungsplans Bahnhof-/Bleichstraße

Heute ab 19:30 Uhr tagt die Stadtverordnetenversammlung noch einmal in "alter" Besetzung, um über die Offenlage des Beauungsplans für das Gebiet zwischen Bleichstraße, oberer und unterer Bahnhofstraße zu beschließen.

 

Die Sitzung wird wieder live im Internet übertragen > Link.

 

Strittig ist die Höhe der Bebauung gegenüber dem Hotel (s. Visualisierung) sowie auf dem Gelände des ehem. Kronberger Hofs gegenüber dem Victoriapark. Außerdem möchten die Grünen die Zahl der vorzuhaltenden Stellplätze reduzieren. Die KfB beantragt, die mit Tiefgaragen, Zufahrten etc. versiegelbare Fläche auf die Regelbestimmung gem. Baunutzungsverordnung zu begrenzen.

Danke für Ihre Stimmen

Seit der Sitzung des Wahlausschusses am Freitag ist das Wahlergebnis amtlich: Die KfB wurde mit 16,63% und 6 Sitzen erneut drittstärkste Fraktion, nur 1,25 %-Punkte hinter den Grünen. CDU (9) und FDP (5) haben ihre Sitze behalten. SPD (5) und UBG (2) haben je 1 an die Grünen (6) verloren.

Auch in den Ortsbeiräten blieben die Sitze für die KfB unverändert. In Schönberg liegt sie nur 0,94 %-Punkte hinter der CDU auf Platz 2. In Oberhöchstadt hat die KfB als einzige Partei außer den Grünen 1,93 %-Punkte hinzugewonnen und damit UBG und FDP überholt. In Kronberg hat sie hingegen 1,96 %-Punkte verloren.

 

Wir freuen uns, dass wir unseren Platz als drittstärkste Fraktion stabil verteidigen konnten. Das zeigt deutlich, dass wir eine etablierte politische Kraft in Kronberg sind. Wir danken unseren Wählern für die Unterstützung und das Vertrauen in unsere politische Arbeit. Dies ist uns ein Ansporn, uns weiterhin mit vollem Engagement für Transparenz, Grünerhalt und solide Finanzen einzusetzen.

Das Gesamtwahlergebnis, bzw. der starke Zuwachs bei den Grünen zeigt, dass sich viele Bürger mehr Grün- und Naturerhalt wünschen. Da dies auch wichtige Kernpunkte des KfB Programs sind, sind wir zuversichtlich, dass diesbezüglich zukünftig in Kronberg gemeinsam mehr erreicht werden kann. So hätte z.B. unser Antrag auf Änderung des RegFNP zu Gunsten des Grünen Weges mit den jetzt neuen Mehrheiten gute Chance auf auf ein positives Votum, sodass wir diesen Antrag in der kommenden Sitzungsrunde erneut stellen werden.

Jetzt zählt's

13. März 2021

So können Sie wählen: 2 Listenkreuze für die KfB

Da die KfB nur für Kronberg im Einsatz ist, steht sie auch nur auf den weiß-grauen und den grünen Stimmzetteln zur Wahl (s. Foto). Wir bitten um Ihre Kreuze im Kreis neben Liste 7 "Kronberg für die Bürger KfB".

Wenn Sie einzelnen KfB-Kandidaten bis zu 3 Ihrer Stimmen zuteilen wollen, können Sie "kumulieren", indem Sie zusätzlich entsprechende Kreuze neben deren Namen machen. Ferner könnten Sie auch - was wir nicht hoffen - Kandidaten anderer Listen solche Kreuze geben ("panaschieren"), dann erhält die KfB aber entsprechend weniger Ihrer Stimmen.

 

So wurde beim letzten Mal (2016) gewählt:

Stadtparlament: CDU: 27,32% (9 Sitze), SPD: 18,34% (6 Sitze), KfB: 18,01% (6 Sitze), FDP: 15,65% (5 Sitze), Grüne: 12,42% (4 Sitze), UBG: 8,26% (3 Sitze)

Ortsbeirat Kronberg: CDU 25,13% (2 Sitze), KfB: 20,13% (1 Sitz), FDP: 18,22% (1 Sitz), SPD: 17,98% (1 Sitz), Grüne: 12,66% (1 Sitz), UBG: 5,88% (1 Sitz)

Ortsbeirat Schönberg: CDU 29,73% (2 Sitze), KfB 27,46% (2 Sitze), FDP 17,48% (1 Sitz), SPD: 16,21% (1 Sitz), UBG: 9,12% (1 Sitz)

Ortsbeirat Oberhöchstadt: CDU: 29,59% (2 Sitze), SPD: 18,29% (1 Sitz), Grüne: 15,68% (1 Sitz) UBG: 12,79% (1 Sitz) FDP: 12,75% (1 Sitz) KfB: 10,90% (1 Sitz)

Trend-Ergebnis online verfolgen

Wir gehen davon aus, dass das Eintreffen der Trend-Ergebnisse* aus den 14 Wahllokalen morgen Abend online verfolgt werden kann, wie dies bereits bei der Bürgermeisterwahl möglich war. Der Link dazu wird auf der Webseite der Stadt veröffentlicht.

*Morgen Abend werden die ausschließlich mit 1 Listenkreuz gekennzeichneten Stimmzettel ausgezählt und das Ergebnis bekannt gegeben. Alle kumulierten und panaschierten Stimmen werden erst in der kommenden Woche ausgewertet, wodurch sich Veränderungen ergeben können.

Endspurt

9. März 2021

Tiefschlag der FDP gegen KfB

Auch im derzeit brodelnden Kommunalwahlkampf sollte die FDP bei der Wahrheit bleiben. Ihre Behauptung, die KfB stimme dem Bau eines Studentenwohnheims neben dem Casalsforum nicht zu, ist falsch. Derartiges wurde von der KfB weder öffentlich noch auf Befragen der Kronberg Academy geäußert. Die KfB ist der Auffassung, dass man auf der Basis der bislang nur unvollständigen Informationen kein pauschales Votum für die Errichtung von studentischem Wohnraum an dieser Stelle (siehe Kreis im Foto oben) und der hierfür erforderlichen Änderung des B-Plans abgeben kann. „Die KfB wendet sich damit in keiner Weise gegen das Studentenwohnheim“, betont Dr. Jochen Eichhorn, der die KfB im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt vertritt. „Die KfB will zum Nutzen Kronbergs und seiner Bürger einmal mehr einen fundierten und überlegten Planungsprozess sicherstellen. Alles andere wäre auch nicht im Sinne eines Betreibers eines Studentenwohnheims an diesem zentralen Ort.“

 

Die KfB unterstützt keine Hinterzimmerpolitik und fordert hier - wie immer - ein transparentes Verfahren mit allen entscheidungsrelevanten Informationen.

 

Der aktuelle B-Plan wurde vor knapp drei Jahren beschlossen und bedürfte nun einer Änderung. Dafür mag es gute Gründe geben. Allerdings ist zuvor eine Beratung und Abwägung aller Vor- und Nachteile erforderlich. „Schnellschüsse, wie sie die FDP zu präferieren scheint, sind auch hier nicht angebracht, erst recht nicht, wenn sie im „Blindflug“ abgegeben werden“, erklärt Dr. Jochen Eichhorn.

 

Die KfB würde es allerdings sehr begrüßen, wenn auf dem stark verdichteten Bahnhofsgelände ein Gebäude errichtet würde, das – entgegen der bisherigen Planung - deutlich niedriger (mind. 5 Meter) als das angrenzende Hotel ist. Diese Auffassung der KfB liegt in Linie zu ihren Stellungnahmen bei allen Vorhaben im Bahnhofsgebiet. „Denn einer weiteren dichten und hohen Bebauung dieses Areals muss aus städtebaulichen und ökologischen Erwägungen Einhalt geboten werden“, wiederholt Dr. Jochen Eichhorn eine der zentralen Forderungen der KfB.

SPD hat Chance verpasst

Auch die SPD versucht, in den letzten Tagen vor der Wahl, ihre Konkurrenten in ein schlechtes Licht zu rücken: sie wirft CDU und KfB vor, durch bürokratische Hürden eine finanzielle Unterstützung der Vereine zu verhindern. Lesen Sie > hier die Stellungnahme der KfB.

Bis zum 14. März kann gewählt werden

Schon wegen der umfangreichen Wahlzettel empfiehlt es sich, diese in Ruhe zuhause auszufüllen. Sie können sich noch bis Freitag 13 Uhr auch hier direkt online Ihre Wahlunterlagen zusenden lassen. Bitte prüfen Sie diese auf Vollständigkeit (Wahlschein, farbige Stimmzettel und entsprechende Umschläge) und ob der für Sie richtige Stimmzettel für die Ortsbeiratswahl vorliegt. Wenn Sie unvollständige Unterlagen zurücksenden oder den falschen Ortsbeirat wählen, führt dies zur Ungültigkeit Ihrer Stimmen.

So können Sie wählen

Wir bitten um Ihr Kreuz im Kreis neben Liste 7 "Kronberg für die Bürger KfB". Obwohl die KfB drittstärkste Fraktion ist, erhielt der Wahlvorschlag die Nummer 7, weil die Reihenfolge anhand der Stimmen bei der letzten Landtagswahl festgelegt wird. Die "etablierten" Parteien - in Kronberg treten nur 4 von 6 in Wiesbaden Vertretenen an - rangieren also überall in Hessen vor den lokalen Wählergemeinschaften.

Wenn Sie einzelnen KfB-Kandidaten bis zu 3 Ihrer Stimmen zuteilen wollen, können Sie "kumulieren", indem Sie zusätzlich entsprechende Kreuze neben deren Namen machen. Ferner könnten Sie auch - was wir nicht hoffen ;-) - Kandidaten anderer Listen solche Kreuze geben ("panaschieren"), dann erhält die KfB aber entsprechend weniger Ihrer Stimmen.

In die Verlängerung

23. Februar 2021

Bebauungsplan Bahnhof-/Bleichstraße geschoben - Sondersitzung nach der Wahl

Der Magistrat hat einen Bebauungsplan-Entwurf für das Gebiet innerhalb der (oberen und unteren) Bahnhofstraße und der Bleichstraße vorgelegt, der insbesondere bei den unbebauten Grundstücken gegenüber des Hotels und des ehem. Kronberger Hofs für Diskussionen gesorgt hat. Der Erste Stadtrat plädiert abweichend davon aus städtebaulichen Grünen für eine noch höhere Bebauung. Er befürchtet außerdem Schadenersatzforderungen von Grundstückseigentümern, die aufgrund des B-Planes "weniger" bauen dürften.

Die KfB hat - wie schon (vergeblich) für die Schillergärten - auch für diese bedeutenden Veränderungen eine zeitgemäße 3D-Visualisierung gefordert.

In einer Sondersitzung des ASU zwei Tage vor der Stadtverordneten-Sitzung wurden stattdessen entsprechende "Holzklötzchen" in das vorhandene Massemodell des Bahnhofsareals eingesetzt (Maßstab 1:500). Die Bleichstraße ist darin jedoch nicht enthalten.

Da von den Fraktionen Beratungsbedarf angemeldet wurde, wurde die Vorlage weder beraten noch beschlossen. Dafür wurde für den 24.3. - also nach der Wahl - eine Sondersitzung einberufen, in der das Parlament (da es noch bis Ende März "im Amt" ist) in seiner heutigen Zusammensetzung darüber entscheiden soll. Das dürfte in Kronberg einmalig sein.

KfB-Position: Die Höhe der Häuser darf gegenüber vom Hotel keinen "Tunneleffekt" bewirken. Auf dem Gelände des Kronberger Hofs sind drei neue Gebäude geplant, die sich höhenmäßig in die Nachbarbebauung und die Lage gegenüber des Victoriaparks einfügen müssen. Zudem soll insbesondere die unterirdische Versiegelung nicht über die Regelbestimmung der Baunutzungsverordnung hinausgehen.

KfB-Antrag auf Visualisierung angenommen

Selbst viele Politiker haben es nicht mehr vor Augen, dass zwischen Hotel und Lokschuppen noch ein weiteres Gebäude, das so hoch wie der vordere Teil des Hotels werden soll, entstehen wird. Vielleicht war auch das ein Grund, weshalb nun der KfB-Antrag, die mögliche Bebauung in dem B-Plan-Gebiet Bahnhof-/Bleichstraße, in 3D aus der Perspektive eines Fußgängers darzustellen, einstimmig angenommen wurde. Es bleibt zu hoffen, dass eine (ungeschönte) Version bis zur Sondersitzung vorliegt.

Das Wahlprogramm der KfB

Die Kernthemen sind solide Finanzen, Bürgernähe & Transparenz sowie Klimaschutz & Mobilität für Kronberg als grüne Stadt im Grünen. Dazu wurden in den vergangenen Wochen von Dutzenden KfB-Unterstützern entsprechende Info-Briefe in die Briefkästen verteilt. Der letzte ist ab dem kommenden Wochenende geplant. Außerdem sind im Kronberger Boten unsere Standpunkte zu diesen Themen abgedruckt, so auch noch in der kommenden Ausgabe.

Auf der KfB-Webseite www.kfb-kronberg.de sind das vollständige Wahlprogramm sowie die Kandidaten mit ihren persönlichen Profilen verfügbar.

Bis zum 14. März kann gewählt werden

Schon wegen der umfangreichen Wahlzettel empfiehlt es sich, diese in Ruhe zuhause auszufüllen. Die Wahlbenachrichtigungen sind in den vergangenen Tagen zugestellt worden. Sie können sich auch hier direkt online Ihre Wahlunterlagen zusenden lassen. Bitte prüfen Sie diese auf Vollständigkeit (Wahlschein, farbige Stimmzettel und entsprechende Umschläge) und ob der für Sie richtige Stimmzettel für die Ortsbeiratswahl vorliegt. Wenn Sie unvollständige Unterlagen zurücksenden oder den falschen Ortsbeirat wählen, führt dies zur Ungültigkeit Ihrer Stimmen.

 

So können Sie wählen

Wir bitten um Ihr Kreuz im Kreis neben Liste 7 "Kronberg für die Bürger KfB". Obwohl die KfB drittstärkste Fraktion ist, erhielt der Wahlvorschlag die Nummer 7, weil die Reihenfolge anhand der Stimmen bei der letzten Landtagswahl festgelegt wird. Die "etablierten" Parteien - in Kronberg treten nur 4 von 6 in Wiesbaden Vertretenen an - rangieren also überall in Hessen vor den lokalen Wählergemeinschaften.

Wenn Sie einzelnen KfB-Kandidaten bis zu 3 Ihrer Stimmen zuteilen wollen, können Sie "kumulieren", indem Sie zusätzlich entsprechende Kreuze neben deren Namen machen. Ferner könnten Sie auch - was wir nicht hoffen ;-) - Kandidaten anderer Listen solche Kreuze geben ("panaschieren"), dann erhält die KfB aber entsprechend weniger Ihrer Stimmen.

Mit Gürtel und Hosenträgern

Sie erinnern sich: FDP, SPD, Grüne und UBG wollen eine Gemeinschaftsunterkunft für noch nicht anerkannte Flüchtlinge auf Teilen einer Streuobstwiese am Grünen Weg bauen, obwohl der Magistrat dafür keinen Bedarf mehr sah. Dazu gab es mehrere sehr knappe Entscheidungen im Parlament - zuletzt die aufgrund eines KfB-Antrags, stattdessen mobile Wohnungen in der Frankfurter Straße zu errichten (15:15). Der Erste Stadtrat hat es offensichtlich versäumt, zweifelsfrei rechtzeitig mit dem Bau zu beginnen. Daher möchte er sicherheitshalber für diese Gebäude einen vollwertigen Bebauungsplan auflegen lassen. Die o.g. Parteien haben zugestimmt, allerdings ist ein Aufstellungsbeschluss nur der erste Schritt - weitere folgen nach der Wahl. Und wenn dann andere Mehrheitsverhältnisse herrschen, könnte das Verfahren gestoppt werden. Ein weiterer Grund, die KfB zu wählen!

Sie sehen uns zuerst

30. Januar 2021

Es ist so weit

Nachdem der Wahlausschuss die Kandidatenliste der KfB zur Kommunalwahl am 14. März 2021 zugelassen hat, startete die Produktion der großen (s.o.) und kleinen Plakate, erste Flyer wurden getextet und die Webseite aktualisiert. Bevor die Verteilung und Plakatierung startet, können Sie als KfB-Newsletter-Leser schon heute vorab einen Blick auf die Kandidaten werfen: > hier klicken.

Briefwahl anfordern - so geht's

Auch ohne Corona empfiehlt sich bei Kommunalwahlen die Briefwahl. Schließlich gilt es, 3 oder gar 4 Wahlzettel (Kreistag, Stadtparlament, Ortsbeirat und Ausländerbeirat) auszufüllen. Auch Kumulieren und Panaschieren will wohl überlegt sein.

Sie können Ihre Briefwahlunterlagen ab kommender Woche auch dann anfordern, wenn Sie noch nicht die Wahlbenachrichtigung erhalten haben. Auf der Webseite der Stadt Kronberg sollte ab Montag, 1.2. ein entsprechender Link verfügbar sein.

Die Kernthemen der KfB

sind solide Finanzen, Bürgernähe & Transparenz sowie Kronberg als grüne Stadt im Grünen. In den kommenden Wochen werden dazu wieder Info-Briefe in die Briefkästen verteilt und das Wahlprogramm auf der KfB-Webseite veröffentlicht. Sie hören von uns!

Am 14. März ist Wahl!

Die KfB hat in der Wahl 2016 18,02% der Stimmen erhalten und ihre Sitze im Stadtparlament auf 6 verdreifacht, stellt 2 Magistratsmitglieder und ist in allen 3 Ortsbeiräten mit insgesamt 5 Mandaten vertreten.

Diese Ergebnis soll in diesem Jahr übertroffen werden - schließlich stehen für Kronberg u.a. wichtige Bauprojekte (am Bahnhof und in Oberhöchstadt) an, die maßvoller bebaut werden sollten. Das Naherholungsgebiet und die Streuobstwiesen am Grünen Weg wollen wir von jeglicher Bebauung frei halten. Die finanzielle Lage muss eng beobachtet werden, weshalb wir alle millionenschweren Projekte wie die Begrünung des Bahnhofsumfelds, den Bau des Busbahnhofs oder einer nicht mehr benötigten Flüchtlingsunterkunft kritisch hinterfragen oder notfalls verschieben möchten. Der beste Umweltschutz ist, die Natur zu erhalten - nicht, sie zu zerstören und anschließend durch Begrünung Klimaschutz zu proklamieren. Ein weiteres dringendes Thema ist die Infrastruktur - also Straßen, Wasser, Abwasser, Kita-Plätze etc. - die sich in Kronberg nicht unbegrenzt erweitern lässt und daher ein "limitierender Faktor" ist, der stets vor den Entscheidungen beachtet werden sollte.

Die KfB steht für eine parteilich ungebundene, sachliche, von Koalitionszwängen freie und keinen privaten Interessen verpflichtete Politik zum Wohl der Kronberger.

Je mehr Stimmen die KfB erhält, desto besser kann sie sich einsetzen und Verantwortung übernehmen - Sie können dazu beitragen und auch Familie und Bekannte dafür gewinnen.

Wir wünschen frohe Weihnachten sowie einen guten Start in ein hoffentlich gesundes & glückliches neue Jahr

23. Dezember 2020

Kommunalwahl am 14.3. - ab Januar startet die Wahlwerbung

Wir bereiten derzeit Flyer, Plakate, Werbung an Bushaltestellen u.v.m. vor und freuen uns über Ihre finanzielle Unterstützung - gerne noch in diesem Jahr.

Die KfB als unabhängige Wählergemeinschaft finanziert sich ausschließlich aus Spenden und Mitgliedsbeiträgen. Sie erhält keine Wahlkampfkostenhilfe oder öffentlichen Mittel. Spenden an unabhängige Wählergemeinschaften werden - im Unterschied zu sonstigen Spenden - zur Hälfte direkt von Ihrer Steuerschuld abgezogen. Alle Spender erhalten also (unabhängig von ihrem individuellen Steuersatz) einen Steuervorteil von 50%.

KfB-Spendenkonto: DE07 5125 0000 0055 0088 09

Vielen Dank!

Am 14.1. geht's schon weiter

In der letzten Stadtverordnetenversammlung wurde der neue Bürgermeister in sein Amt eingeführt. Um die Sitzung möglichst kurz zu halten, standen nur 3 Vorlagen auf der sog. "TO 1" - zu der also beraten wird (auf der TO 2 wird "nur" abgestimmt, in der Regel haben die Ausschüsse zuvor ohnehin einstimmig beschlossen). Die restlichen Vorlagen (u.a. auch die der KfB, das Gebiet um den Grünen Weg wieder zu Biotop-Fläche im Regionalen Flächennutzungsplan zu erklären) wurden in eine Sondersitzung am 14.1. geschoben.

Kontrovers wurde die Vorlage der Betriebskommission der Stadtwerke gesehen, den Ende 2022 auslaufenden Konzessionsvertrag für die drei Stadtbuslinien quasi "fortzuschreiben", obwohl es bereits im September 2019 einen KfB-Antrag gab, ein ganzheitliches, die verschiedenen Verkehrsmittel und Verkehrsträger verzahnendes Konzept für den ÖPNV für Kronberg zu erstellen. Hiermit sollten Umfang, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Ökologie des ÖPNV verbessert werden. Dieser wurde im Februar 2020 bei nur 1 Gegenstimme angenommen. Allein: er wurde nicht umgesetzt. Weshalb nun von FDP, KfB und CDU ein interfraktioneller Änderungsantrag gestellt wurde, die Konzession um 1 Jahr zu verlängern, damit Zeit für weitere Prüfungen bleibt.

Erfreulicher Zuwachs

1. Dezember 2020

KfB möchte mit 12 neuen Kandidaten zweitstärkste Fraktion werden

Mit vielen neuen, aber auch bewährten Gesichtern zieht die KfB gestärkt in die im März stattfindende Kommunalwahl.

Die KfB stellt mit 26 Kandidaten für das Stadtparlament die längste Liste seit ihrer Gründung vor 15 Jahren auf. Auch für die Wahlen der Ortsbeiräte in den drei Stadtteilen Kronberg, Schönberg und Oberhöchstadt stehen jeweils fünf bis sieben Kandidaten zur Wahl. Alle Listen wurden durch die Mitgliederversammlung einstimmig ohne Enthaltung angenommen.

Auf der KfB-Liste für die Gemeindewahl stehen 12 neue Kandidaten. Darunter auch Dr. Ralf Pampel auf dem 5. Listenplatz. Er ist in Kronberg aufgewachsen und nach anderen Stationen zurückgekehrt. „Weil ich mich hier sehr wohl fühle. Und damit das so bleibt, muss sich Kronberg auch weiterentwickeln“, erklärt er seine Kandidatur. „Dies erfordert eine unabhängige und gleichermaßen kritische und konstruktive Gemeindearbeit, in der Zusammenhänge ergebnisoffen hinterfragt werden und lösungsorientiert entschieden und gehandelt wird. Dies muss selbstverständlich für alle Bürger nachvollziehbar und transparent erfolgen.“

Ähnlich sieht dies auch die gebürtige Holländerin Karin Hendriks, die auf Platz 11 antritt. „Ich möchte erreichen, dass sich mehr Bürger für die Politik begeistern. Bürger sollen dabei als Unterstützer und nicht als lästig gesehen werden.“

Die 28jährige Personalentwicklerin Alexandra-Victoria Illner-Lücke, die sich schon seit Jahren mit Rotaract für gesellschaftliche Themen engagiert, liegen vor allem die Förderung von Kindern und nachhaltiges Handeln am Herzen.

Mit Theo Schneider, Jan Laufs und Paul Brtschitsch sind weitere Kandidaten „unter 50“ zur KfB gestoßen, die sich auch für die Ziele Grünerhalt, Transparenz und Finanzen einsetzen werden.

Reinhard Villnow, der die KfB bisher im Verkehrsverband Hochtaunus (VHT) vertreten hat, ist ebenfalls bereit, sich verstärkt politisch zu engagieren und wird kommenden März erstmals auch auf der Liste für die Stadtverordnetenversammlung kandidieren.

Mit Gisela Metz und Michael Laupenmühlen stehen zwei weitere Kandidaten aus Oberhöchstadt auch für den Ortsbeirat zur Verfügung.

„Wir freuen uns über die ermutigenden Rückmeldungen von vielen Kronberger Bürgern. Die intensive Arbeit der letzten Jahre trägt auch insofern Früchte, als dass wir neue engagierte Kandidaten gefunden haben und zuversichtlich sind, dass sich dies auch im Ergebnis der nächsten Kommunalwahl niederschlagen wird“, erklärt Co-Fraktionsvorsitzende Alexa Börner. „Unser Wahlprogramm wird in den nächsten Wochen daher auch mit dem frischen Wind durch die neuen Kandidaten erweitert und auf die aktuellen Entwicklungen angepasst“, kündigt sie an. Nach fünf Jahren erfolgreicher Arbeit in der Fraktionsspitze strebt sie selbst derzeit kein Mandat mehr an. „Ich habe mich, wenn auch schweren Herzens, aus persönlichen Gründen gegen eine zweite Kandidatur entschieden. Die letzten Jahre intensiver politischer Arbeit und gleichzeitig neue berufliche Herausforderungen haben mich zu dieser Entscheidung bewogen.“ Sie wird die KfB selbstverständlich im Wahlkampf unterstützten, belegt aber nur noch einen symbolischen Platz am Ende der Kommunalwahlliste.

"Nachdem wir 2016 nur sehr knapp drittstärkste Fraktion wurden, streben wir nun Platz zwei an und sind zuversichtlich, mit unseren Ideen zu einer für alle Kronberger positiven Entwicklung beitragen zu können“, erklärt die engagierte und langjährige Fraktionsvorsitzende Dr. Heide-Margret Esen-Baur, die erneut die Liste anführt.

Die derzeitigen Stadträte im Magistrat, Susanne von Engelhardt und Detlef Tinzmann, sowie die Stadtverordneten Dr. Marcus Bodesheim, Dr. Jochen Eichhorn und Rainer Schmidt treten ebenfalls wieder an.

Prof. Dr. Jörg Mehlhorn ist ein Gewinn für die KfB

Nach ihrer Versammlung zur Aufstellung der Wahllisten freut sich die unabhängige Wählergemeinschaft KfB -Kronberg für die Bürger insbesondere darüber, dass Prof. Dr. Jörg Mehlhorn, der mehr als 30 Jahre für die Grünen im Magistrat saß - ohne jemals ihr Mitglied gewesen zu sein-, nun für die KfB auf dem 3. Listenplatz kandidieren wird. „Er teilt mit uns das Bestreben, Kronberg möglichst grün zu erhalten und dem Klimaschutz und der Nahmobilität eine hohe Bedeutung zu geben“, erklärt Dr. Heide-Margaret Esen-Baur, Co-Fraktionsvorsitzende der KfB.

„Eine neue Legislaturperiode führt zum Nachdenken, ob man noch dort richtig ist,

 

wo man ist und ob es so weiter gehen soll und kann“, beschreibt Jörg Mehlhorn seine Entscheidung. „Da mir ökologische Aspekte immer sehr wichtig sein werden, kam für mich nur diese Wählergemeinschaft in Frage. Die KfB betätigt sich ausschließlich lokal und ist somit keinem Überbau verpflichtet, das kommt meinem Gestaltungswillen zum Wohle der Stadt sehr entgegen.“

„Wir schätzen seine breite Sichtweise auf die Stadt als Ganzes, seine langjährige Erfahrung im Magistrat und nicht zuletzt seinen Einfallsreichtum“, freut sich Stadträtin Susanne von Engelhardt über diesen Neuzugang und die zukünftige Zusammenarbeit nach der Kommunalwahl.

KfB freut sich über hohen Mitgliederzuwachs

Auf der jährlichen Mitgliederversammlung konnte der 1. Vorsitzende der unabhängigen Wählergemeinschaft KfB - Kronberg für die Bürger einen großen Zulauf an Mitgliedern vermelden. „Wir haben in den letzten Monaten 15 neue Mitglieder aus allen drei Kronberger Stadtteilen aufgenommen“, freut sich Günther Kruse.

„Nicht nur, aber gerade auch in der langen Zeit des Wahlkampfs um das Bürgermeister-Amt in Kronberg haben uns viele Beitrittserklärungen erreicht, weil sich die Bürger zunehmend für das politische Geschehen in Kronberg interessieren“, erklärt er. Auch die nun deutlich sichtbaren Bauten rund um den historischen Bahnhof haben dazu beigetragen, dass sich Mitbürger frühzeitiger mit den wichtigen Themen wie Stadtentwicklung und Umwelt beschäftigen wollen. Die KfB steht bekanntermaßen für eine maßvolle Stadtentwicklung. „Angesichts des Klimawandels müssen wir insbesondere die knappe Ressource Wasser, den mit konventionellem Bauen verbundenen massiven Co2-Ausstoß und den Erhalt von möglichst vielen Bäumen und Grünflächen in den Vordergrund rücken“, betont Dr. Jochen Eichhorn, der die KfB im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) vertritt.

Unter den Neuzugängen sind viele bereit, sich selbst aktiv in die zukünftige Politik für Kronberg einzubringen. Sie identifizieren sich mit den Zielen einer weiterhin möglichst grünen Stadt, sind gegen die maximale Versiegelung und Bebauung wie sie leider am Bahnhof, in der Merianstraße, im Waldhof, der Friedrichstraße, dem Oberen Lindenstruthweg , den ehemaligen Grundstücken von Nassauer und Kronberger Hof sowie an vielen weiteren Stellen in allen drei Ortsteilen entstand. Nicht nur wird dadurch das Stadtbild von Kronberg auf die nächsten Jahrzehnte verändert, es wird auch die vorhandene und kaum auszubauende Infrastruktur für Frischwasser, Abwasser, Verkehr, Kita- und Schulplätzen an ihre Grenzen getrieben.

Auch der von der KfB stets angemahnte verantwortungsvolle Umgang mit dem städtischen Haushalt findet viel Zuspruch. „Wir standen vor nicht mal 3 Jahren vor der Entscheidung, die Stadtbücherei oder das Schwimmbad zu schließen. Jetzt werden plötzlich Investitionen von 7 Millionen für die Umgestaltung der Bushaltestellen am Bahnhof oder gar 10,5 Millionen für die Umfeldplanung (hauptsächlich die Anpflanzung der durch die Bauten von Hotel, Kammermusiksaal und Studien- und Verwaltungszentrum gerodeten Bäume) mit Dringlichkeitsanträgen durchgewunken“, erinnert Co-Fraktionsvorsitzende und HFA-Mitglied Dr. Heide Margaret Esen-Baur.

„Die neuen Mitglieder loben auch den von der KfB angestoßenen Mängelmelder oder das zukünftige Video-Streaming der Stadtverordnetenversammlung, die zudem zeigen, dass wir unseren Namen 'Kronberg für die Bürger' ernst nehmen“, erklärt Rainer Schmidt, Vertreter im Kultur- und Sozialausschuss (KSA).

Baustopp am Grünen Weg

29. November 2020

Patt bedeutet: Antrag abgelehnt

Der Antrag der KfB, lieber bedarfsgerecht und kostengünstiger Mobilheime für anerkannte Flüchtlinge zu bauen, statt eines 3,3 Mio Euro teuren festen Gebäudekomplexes auf einer Streuobstwiese am Grünen Weg erhielt in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung 15 Ja- und 15 Nein-Stimmen. Da ein Antrag jedoch eine Mehrheit benötigt, gilt er somit als abgelehnt.

 

Baugenehmigung ist erloschen

Der Erste Stadtrat hat wenige Tage danach darüber infomiert, dass die Bauaufsicht des Hochtaunuskreises mitgeteilt habe, dass die Baugenehmigung für die Gemeinschaftsunterkunft am Grünen Weg erloschen sei, da mit der Ausführung des Bauvohabens nicht innerhalb von 3 Jahren seit ihrer Erteilung begonnen wurde. Die SPD plädiert dafür, juristische Möglichkeiten auszuloten.

Neuer Bürgermeister ab 1.1.2021

Christoph König (unabhängig) wird der nächste Bürgermeister von Kronberg. Der frühere SPD-Fraktionsvorsitzende, der auch von der SPD, den Grünen und der UBG unterstützt wurde erhielt 63,45% Prozent der Stimmen, der CDU-Kandidat Andreas Becker unterlag mit 36,55% Prozent (Wahlbeteiligung: 51,42%). König erhält seine Ernennungsurkunde in der nächsten Stadtverordnetenversammlung am 17.12., die live im Internet übertragen wird. Seinen Dienst tritt er zum 1.1.2021 an.

Die KfB begrüßt seine Ankündigung, Umwelt und Klima zur Chefsache zu machen und wünscht sich, dass dieses Ziel insbesondere bei den von der Stadt geplanten Bauprojekten hinreichend Berücksichtigung finden wird. Sie wünscht sich darüber hinaus von dem neuen Bürgermeister, dass er die Stadtverordneten und Bürger in Sachen Transparenz und Bürgernähe tatkräftig unterstützt und damit den Interessen Aller dient.

Welches "konzeptionelle Projekt mit besonderer nationaler bzw. internationaler Wahrnehmbarkeit" soll am Bahnhof entstehen?

Durch einem Dringlichkeitsantrag hat der Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) schon am 20.10. beschlossen, dass sich die Stadt Kronberg für das Bundesprogramm zur Förderung von Investitionen in nationale Projekte des Städtebaus bewirbt, denn die Bewerbungsfrist lief 2 Tage danach ab. Die Informationen, die die Vorlage enthielt, waren jedoch wenig aussagekräftig: erst auf Nachfrage der KfB wurde eine Summe von 10,5 Mio Euro genannt. Die KfB hat jedoch erhebliche Zweifel, dass sich diese auf die vor rund 1 Jahr vorgestellten Entwürfe des Landschaftsarchitekten Enzo Enea bezieht. Sie schätzt die Kosten dafür niedriger und fragt daher, was darüberhinaus vorgesehen ist, um ein Projekt mit "besonderer nationaler Wahrnehmbarkeit" zu sein. Da diese Informationen trotz Nachfrage nicht gegeben wurden, lehnte die KfB den Antrag ab. Lesen Sie hier die ganze Begründung.

Opel-Zoo: B-Plan-Änderung erst nach Vertrag

Der seit 2004 bestehende B-Plan soll seit 2015 geändert werden. Vorgesehen sind u.a. mehr Bauflächen für Gehege (4000 qm), Parken auf Wiesen (an 20 Tagen im Jahr), eine temporäre Baustraße nicht mehr zurückzubauen, einen höheren Wasserverbrauch und die Umwandlung des öffentlichen Philosophenwegs in einen Privatweg. Die KfB ist seit Jahren gegen diese Pläne, hat jedoch noch einen Kompromissvorschlag (der Weg bleibt öffentlich, die Tore werden abends geschlossen) gemacht. Der Änderungsantrag wurde aber abgelehnt.

Angenommen wurden stattdessen der Änderungsantrag, auch auf der Königsteiner Seite einen Eingang vorzusehen. Da zudem die 2018 beschlossenen Punkte für den städtebaulichen Vertrag in der jetzt vorgelegten Fassung nicht umgesetzt waren, wurden diese erneut beschlossen, verbunden mit der Auflage, die weiteren Verfahrensschritte zur Änderung des Bebauungsplans seitens der Verwaltung erst umzusetzen, wenn der städtebauliche Vertrag mit den genannten Änderungen abgeschlossen ist.

Die KfB hat diese Änderungen unterstützt, den eigentlichen B-Plan jedoch weiterhin abgelehnt.

Wählen gehen!

11. November 2020

Wählen gehen für eine Weichenstellung in Kronberg

Die KfB hat bisher keine Wahlempfehlung im Bürgermeisterwahlkampf abgegeben. Damit folgt sie einer langjährigen Tradition. „Als unabhängige Wählergemeinschaft, stehen wir für Sachpolitik ohne Parteiideologien“ erklärt Dr. Heide-Margaret Esen-Baur, Co-Fraktionsvorsitzender der KfB. Die KfB setzt sich insbesondere für den Erhalt des grünen Charakter Kronbergs, Transparenz und Bürgernähe sowie einen vernünftigen Umgang mit Steuermitteln ein.

Das Wahlergebnis der Bürgermeisterwahl vom 1. November 2020 hat gezeigt, dass 53% der Wähler den bürgerlichen Kandidaten der CDU und FDP ihre Stimmen gegeben haben, 47 % der Stimmen sind auf den langjährigen SPD Vorsitzenden Christoph König entfallen, der als unabhängiger Kandidat antritt. „Damit wird deutlich, dass das Ergebnis der Stichwahl am 15. November 2020 zu einer wesentlichen Weichenstellung im Rathaus und damit auch in der Kronberger Politik führen wird“, erklärt Alexa Börner, ebenfalls Co-Fraktionsvorsitzende der KfB.

Nach 30 Jahren SPD- bzw. SPD-nahen Bürgermeistern ist jetzt ein Richtungswechsel im Rathaus möglich.

Die jüngste Zeit, in der die Stadtverordneten auf wechselnde Mehrheiten angewiesen waren, hat gezeigt, dass die gemeinsame Schnittmenge zwischen KfB- und CDU-Anträgen deutlich größer war als mit denen der SPD.

„Die Wahlbeteiligung im 1. Wahlgang war mit 55 % enttäuschend gering. Wir bitten alle Kronberger ihr Wahlrecht auszuüben und ihre Stimme für Kronberg abzugeben“, betonen beide Fraktionsvorsitzenden gemeinsam.

 

Der Wahlberechtigungsschein gilt auch für die Stichwahl. Sofern dieser nicht mehr vorliegt, kann auch mit dem Personalausweis gewählt oder Briefwahl beantragt werden. In der Stadthalle kann auch direkt gewählt werden, Terminvereinbarung wird empfohlen > hier klicken. Sofern für die 1. Wahl Briefwahlunterlagen beantragt wurden, werden diese für die Stichwahl automatisch wieder zugesandt und sollten kurzfristig eintreffen. Briefwahl ist bereits möglich und findet in der Stadthalle montags bis freitags von 8 bis 12 Uhr statt.

KfB möchte das Gebiet um den Grünen Weg für als Biotop erhalten

Die KfB möchte das ca. 11.000 Quadratmeter große Gebiet zu beiden Seiten des Grünen Wegs im Rahmen der derzeitigen Überarbeitung des Regionalen Flächennutzungsplans wieder zur „ökologisch bedeutsamen Flächennutzung mit Flächen für Maßnahmen zum Schutz, zur Pflege und zur Entwicklung“ erklären lassen.

Im April 2019 wurde anlässlich der Diskussion um die Ausübung eines Vorkaufsrechts im Bereich des Grünen Wegs deutlich, dass dort eine Bebauung in den nächsten 10 oder 20 Jahren mehrheitlich politisch nicht gewünscht ist. „Angestoßen durch einen Antrag der KfB erklärten damals nicht nur die Grünen, sondern auch FDP und CDU, dass sie generell gegen eine Bebauung sind oder diese allenfalls durch zukünftige Generationen entschieden werden solle“, erinnert Dr. Jochen Eichhorn, der die KfB im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) vertritt. „Angesichts dieser breiten politischen Mehrheit ist es nur konsequent, diese Fläche aus dem Flächennutzungsplan abzumelden.“

Das Gebiet „Grüner Weg“ ist nach der gleichnamigen Straße bezeichnet, die neben der Aral-Tankstelle von der Frankfurter Straße abbiegt. Es ist Grüngürtel und Naherholungsgebiet für Bürger aus Kronberg und den umliegenden Orten und zeichnet sich durch viele verschiedene Lebensräume, wie z.B. Streuobstwiesen, Hecken und verschiedene Wiesen und Äcker aus. Damit bieten die Flächen wertvolle Lebensräume für viele - auch gefährdete - Tierarten und Pflanzen. Streuobstwiesen sind zudem durch das Hessische Ausführungsgesetz zum Bundesnaturschutzgesetz (HAGBNatSchG) geschützt. „Insbesondere aufgrund des Klimawandels müssen solche Biotope erhalten werden“, fordert Dr. Eva-Maria Villnow, die die KfB im Kultur- und Sozialausschuss vertritt, mit Nachdruck.

Die Bebauung des Grünen Wegs wurde vor 15-20 Jahren ins Auge gefasst. Seitdem hat sich in Kronberg vieles weiterentwickelt, es sind andere Baugebiete entstanden. Derzeit laufen Planungen für die Schaffung von bezahlbarem Wohnraum in den Baufeldern V am Bahnhof sowie auf dem ehemaligen Sportplatz in Oberhöchstadt. „Die Bebauung bereits versiegelter Flächen ist insbesondere im Hinblick auf den Klimaschutz einer Bebauung von Grünstrukturen unbedingt vorzuziehen“ erläutert Dr. Jochen Eichhorn. Die Situation hat sich geändert und muss neu beurteilt werden, statt an einer Jahrzehnte alten Planung stur festzuhalten.

Ferner hat ein Verkehrsgutachten ergeben, dass die Knotenpunkte am Sodener Stock bereits heute an der Leistungsfähigkeitsgrenze sind. Eine Erschließung des Gebietes Grüner Weg, für das zuletzt rund 600 Wohneinheiten im Gespräch waren, ist daher nicht sinnvoll und würde den bestehenden Stau im Berufsverkehr noch verstärken.

Temporär, flexibel,  bedarfsgerecht

22. Oktober 2020

Da der Eilantrag im September nicht angenommen wurde, steht er nun für die nächste Sitzungsrunde auf der Tagesordnung:

KfB für temporäre Mobilheime statt teurer Neubauten

In der Kronberger Kommunalpolitik werden aktuell so viele brisante Themen diskutiert, dass ein kritisch gesehenes Projekt in der öffentlichen Wahrnehmung fast untergegangen ist: der von SPD, FDP, Grünen und UBG forcierte Bau einer Flüchtlingsunterkunft für bis zu 95 Personen mit einem Investitionsvolumen von 3,3 Mio. Euro.

Dieses Vorhaben, das noch unter dem Eindruck der massiven Einwanderung geplant wurde, ist nach den jetzigen Entwicklungen nicht mehr nachzuvollziehen und zu verantworten. So erklärte die für dieses Thema zuständige Kreisbeigeordnete, Katrin Hechler, dass viele Gemeinschaftsunterkünfte nicht mehr benötigt werden und sie lasse vorhandene Verträge auslaufen (siehe hierzu FAZ vom 12.9.2020).

Auch der Vorsitzende des Kronberger Vereins, der sich der Integration von Flüchtlingen widmet, Dr. Bernhardt von Braunschweig, schlägt seinen Mitgliedern die Auflösung des Vereins vor, weil das Erfordernis, in Kronberg Flüchtlinge unterzubringen und hier zu integrieren, heute nicht mehr gegeben ist.

„Angesichts dieser Entwicklungen ist es richtig, über die Errichtung einer großen Flüchtlingsunterkunft erneut zu beraten. An dem Projekt, das im November 2019 zuletzt beschlossen wurde, festzuhalten, ist nicht überzeugend und derzeit nicht vonnöten“, erklärt Dr. Heide-Margaret Esen-Baur, Co-Fraktionsvorsitzende der KfB.

Sollten sich die Migrantenzahlen signifikant erhöhen, bieten sich Alternativpläne an, die schnell umsetzbar sind: Die Errichtung temporärer Wohnunterkünfte z. B. an der Frankfurter Straße (s. Foto oben). Nach Oberurseler Vorbild könnten die auf diesem städtischen Grundstück stehenden abrissreifen Häuser durch sogenannte "mobile homes" ersetzt werden. Diese sind mit jeweils 40.000 EUR nicht nur wesentlich preisgünstiger als die angedachte Flüchtlingsunterkunft, sondern werden, wie aus den Erfahrungen in Oberursel bekannt, positiv bewertet und angenommen.

Die KfB hat deshalb den Antrag eingebracht, der die Errichtung temporärer Unterkünfte an der Frankfurter Straße vorsieht. Im Gegenzug soll das Projekt Gemeinschaftsunterkunft am Grünen Weg zunächst nicht weiterverfolgt und die Erteilung von Aufträgen an Architekten oder Bauunternehmen angesichts der neuen Lage eingestellt werden.

Obwohl die KfB eine flexible, bedarfsgerechte und günstigere Alternative vorschlägt, votierten FDP, SPD, Grüne und UBG im Ausschuss für Stadtentwicklung und Umwelt (ASU) weiterhin dagegen. Am 19.11. entscheidet die Stadtverordnetenversammlung.

Einbeziehung der Bewohner des Roten Hangs bei "Gestaltungsfibel"

Die KfB hat sich dafür eingesetzt, dass die Eigentümer am Roten Hang über die möglichen Vorgaben des Denkmalschutzes eingebunden werden. So sollen die Vertreter der Interessengemeinschaft gemeinsam mit dem Magistrat und dem Denkmalamt über einen Entwurf der Gestaltungsfibel sprechen, bevor diese final der Öffentlichkeit vorgestellt wird. Der Termin steht noch nicht fest.

Diese Themen stehen u.a. zur Entscheidung an:

  • Opel-Zoo B-Plan-Änderung - u.a. soll öffentlicher Philosophenweg zum Privatweg werden

  • Enzo Enea Planung im Bahnhofsareal - Bewerbung zur Förderung als nationales Projekt des Städebaus

  • Bistro Café Grundschule: Angebot für Jung und Alt - ähnlich der Receptur, da derselbe Pächter (aber rauchfrei)

  • Friedensstraße - Oberurseler Wohnungsgenossenschaft plant Neubau von 60 bezahlbaren Wohnungen

Die Stadtverordnetenversammlung wurde auf den 19.11.2020 verschoben, damit sie nicht mehr vor der Bürgermeisterwahl stattfindet.

Aufzeichnung der Podiumsdiskussionen mit den 3 Bürgermeister-Kandidaten:

  • Veranstalter: Bund der Selbständigen (Gewerbeverein). Aufzeichnung > hier

  • Veranstalter: Taunus-Zeitung. Aufzeichnung > hier