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Aktives Kronberg verfügt nicht über die als Moderator erforderliche Neutralität für eine Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl

  • Autorenbild: Kronberg für die Bürger
    Kronberg für die Bürger
  • vor 11 Stunden
  • 2 Min. Lesezeit

Die Fraktionen von CDU, KfB und FDP werden an der von Aktives Kronberg für den 19. Februar 2026 geplanten Podiumsdiskussion zur Kommunalwahl nicht teilnehmen. Die Entscheidung erfolgte nach gemeinsamer Abstimmung und beruht auf grundsätzlichen Erwägungen zur politischen Neutralität im Vorfeld von Wahlen.

 

Aktives Kronberg ist als eingetragener Verein organisiert und formal keine Partei. Gleichzeitig hat sich der Verein zu politischen Themen schon häufiger klar positioniert und wird von Personen geprägt, die Parteien angehören bzw. angehörten, politische Funktionen innehaben bzw. -hatten oder diese derzeit anstreben. Aus Sicht von CDU, KfB und FDP ist damit die für eine ausgewogene Podiumsdiskussion notwendige unabhängige Rolle als neutraler Moderator nicht gegeben.

 

„Gerade in Wahlkampfzeiten ist es entscheidend, dass politische Podien von Veranstaltern durchgeführt werden, die keine erkennbare politische Agenda verfolgen und allen Beteiligten die gleiche Offenheit und Fairness garantieren“, erklären die drei Fraktionen gemeinsam. „Dieser Anspruch ist aus unserer Sicht hier nicht erfüllt.“

 

Hinzu kommt, dass Aktives Kronberg in der laufenden Legislaturperiode bisher kein echtes Interesse an einem offenen Dialog erkennen ließ. Unterschiedliche Positionen wurden nicht als Diskussionsbeitrag aufgenommen, sondern pauschal zurückgewiesen. Ein solches Verständnis von Dialog entspricht nicht dem Anspruch der Fraktionen an einen konstruktiven politischen Austausch.

 

Die Entscheidung gegen eine Teilnahme ist ausdrücklich keine Absage an Bürgerdialog oder politische Debatte. CDU, KfB und FDP stehen weiterhin für sachliche Diskussionen zur Verfügung – in neutral moderierten Formaten, in öffentlichen Veranstaltungen der Stadt oder im direkten Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern.

 

„Demokratie lebt vom Austausch unterschiedlicher Meinungen – aber sie lebt auch von Fairness, Zuhören und der Bereitschaft, andere Positionen ernsthaft zu prüfen“, so die Fraktionen. „Diese Voraussetzungen sehen wir bei der geplanten Veranstaltung nicht ausreichend gegeben.“

 

CDU, KfB und FDP werden ihre politischen Inhalte und Positionen im Rahmen des Kommunalwahlkampfs transparent, offen und im direkten Kontakt mit den Bürgerinnen und Bürgern Kronbergs darstellen.

 

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